Juli 2011 - 2. Teil

18.07.2011

 

Heute ging es weiter auf der Baustelle. Zum einen ging es mit dem Innenausbau weiter, die Dämmung für das Dachgeschoss wurde angeliefert.

Zum anderen waren die SHK-(Sanitär-Heizung-Klima)-Leute da und haben u.a. die Lüftung für das Obergeschoss installiert.

 

Schön übrigens zu sehen, dass das erste Fenster mittlerweile eingebaut ist, und zwar das Fenster in der Dachschräge.

 

Alles weitere bei den Fotos (zum Vergrößern einfach anklicken - der jeweilige Kommentar steht unter dem Bild):

20.07.2011

 

Und wieder ist es vorwärts gegangen...

 

Mittlerweile ist die Dämmung im Obergeschoss angebracht. Einziges Manko: Es ist immer noch nicht geklärt, an welche Stelle unsere Bodenluke  hinkommt. Unsere Planung, diese in die Decke des Abstellraum im OG zu setzen, scheint nicht möglich zu sein. Nach Aussage des Bauleiters wäre dafür zu wenig Kopffreiheit, um auch mal mit größeren Dingen auf den Dachboden zu gehen.

 

Selbst wenn dies so stimmt, hätte ich mir direkt bei der Planung / Bemusterung einen Hinweis gewünscht, dass es eng werden könnte.

 

Nun ja, hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, da wir a) die Luke auf keinen Fall in einem der Zimmer haben wollen und b) ein Einbau in den Flur mit Mehrkosten verbunden wäre, da ein Wechsel (der Richtung) eingebaut werden müsste. Mal sehen, was der Chef dazu sagt.

 

Die Hausherrin nimmt auch schon mal alles unter die Lupe.

21.07.2011

 

Heute Ortstermin mit dem VPB - dem Bausachverständigen. Rohbauabnahme (auch wenn die Innenwände im OG noch nicht gemauert sind.

 

Ergebnis: Außer Kleinigkeiten bei der Dämmung / Verklebung der Dampfbremse bzw. verdrehten Stirnbrettern keine Mängel. Und der bereits bekannte Fall mit dem ausgebesserten Fundament bzw. Sohle. Hier muss ein Nachweis erbracht werden, ob die Nachbesserung statisch ausreichend ist, die auftretenden Lasten aufzunehmen. Schließlich liegt hier der Klinker auf.

25.07.2011

 

Heute ein Anruf vom Sanitärbetrieb- "ob es wohl möglich wäre, morgen früh auf die Baustelle zu kommen, um zu besprechen, wo die Lichtschalter, Steckdosen, TV-Anschlüsse etc. hinkommen sollen. Wenn das nicht passen würde, dann aber spätestens Mittwoch, weil ab Donnerstag ist ja Urlaub und dann wäre es zu spät..."

 

Vielen Dank Herr Wolter... Termin wohl verpennt und dann auf die Flexibilität der Bauherren angewiesen sein... Auf jeden Fall verbesserungswürdig!

 

Nun gut, diesen Termin (am Dienstag) dann am Montag abend zum Anlass genommen, um schon mal zuhause zu überlegen, wo denn in der Küche die Anschlüsse hin sollen.

Also Bauausführungszeichnung vom Bauträger und den Küchenplan der bereits gekauften Küche zur Hand und los... ääähhh... Mooooooment...

 

Was uns dort auffiel, hat uns dann ein wenig nachdenklich gemacht. Da gab es doch glatt einen Unterschied zwischen Küchenplan (April) und der Zeichnung (Mai)

Beim Fenster oben benötigen wir laut Küchenplan rund 1,70 Meter auf der linken Seite. Auf der Ausführungs- zeichnung sind es aber nur 1,51 Meter. Damit würde das Fenster genau mit den Schränken abschließen, bzw. knapp in die Schränke hineinragen.

Nun war es allerdings schon zu dunkel. Aber noch vor dem Elektrikertermin wollten wir auf die Baustelle und schauen, ob nun wirklich ein Problem existiert.



Und tatsächlich... dreimal nachgemessen. Das passt nicht. Also Gesprächsbedarf mit dem Bauträger.

 

Und wo wir schon mal dabei sind... auch noch das andere Küchenfenster nachgemessen. "Passt genau" hätten wir gerne gesagt. Aber auch hier noch einmal gemessen, auf die Zeichnung und den Küchenplan geschaut (die stimmten beide überein) und noch einmal gemessen, gerechnet und: Auch dieses Fenster war an der falschen Stelle.

Da die Zeichnung stimmte, musste hier der Fehler beim Mauern liegen. Von der Außenecke (auf der Zeichnung oben rechts) bis zum Fenster sollen es 1,82 Meter sein. Abzüglich der 46 cm Außenwandstärke (Klinker, Dämmung, Porenbeton) wären es also von der Innenecke 1,36 Meter. Tatsächlich waren es 1,54 Meter. Der Maurer hat hier also die Außenmauer mitgerechnet. Dumm gelaufen, denn damit hieß es auch hier: Fenster muss versetzt werden, schließlich ist die Küche bereits gekauft.

 

Mal sehen, wie das beim Bauträger ankommt...



Die Durchsprache mit dem Elektriker lief relativ reibungslos. Mit dem Standard sind wir erwartungsgemäß nicht ausgekommen. Aber es hielt sich in Grenzen, vor allem haben wir so auch bereits die Außenbeleuchtung inklusive.

 

Fotos unten zum Vergrößern einfach anklicken - der Kommentar steht unter dem Foto



27.07.2011

 

Endlich mal selbst "Hand anlegen"...

 

Carsten nutzt eine Schlechtwetter-Pause und streicht die Stirnbretter. Die sind zwar vorgestrichen / grundiert, aber da muss noch mal drübergestrichen werden. Die gute Farbe gekauft (danke an unsere "Beschenker" mit den Baumarktgutscheinen) und rauf aufs Gerüst.

Unten noch einfach, oben in luftiger Höhe allerdings...

 

Und das Schöne ist: Er darf dann noch einmal hoch, wenn die Dachunterschläge dann auch montiert sind.

 

Kritik an dieser Stelle darf auch mal sein: Ein Hinweis vom Bauleiter "Achtung, die Stirnbretter sind dran, an dem Termin wird das Dach gedeckt, Du solltest die Stirnbretter streichen", wäre schön gewesen.

 

Auch nicht schön... am Kapitänsgiebel steht das Gerüst so "suboptimal", dass man nicht an die Bretter dran kommt. Das wird erst recht bei den Unterschlägen spannend. Carsten sollte seine Unfall-/Lebensversicherung erhöhen...

 

Ein paar Fotos gibt es davon auch (zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken):

hier gehts mit dem August weiter... und der fängt schon spannend an