Mai 2011

17.05.2011

 

Es gibt vielleicht den ein oder anderen, der sich gefragt hat: Geht es nicht mehr weiter...?

 

Aber klar geht es weiter. Wir haben nur die ersten zwei Mai-Wochen in Dänemark verbracht und ein wenig Energie für die nächsten Wochen und Monate getankt.

 

Aber jetzt - passend zum Ende des Urlaubs - geht es auf der Baustelle richtig los.

 

Heute war der Termin, wo wir uns das erste Mal mit dem Bauleiter auf der Baustelle getroffen haben.

Mehr Fotos beim Klick auf das Bild

 

Jetzt können wir das Grundstück endlich Baustelle nennen, denn heute war zum ersten Mal ein Bagger dort zu sehen. Ok, es ist eher der kleine Bruder von einem "richtigen" Bagger. Aber der fleißige Bodo (so heißen doch alle Baggerfahrer, oder) war dabei, die Schächte für den Baustrom / Bauwasser auszuheben.

Aber immerhin wurde mal ein wenig Erde bewegt.

 

Das war aber nicht der Grund, warum wir uns heute mit Herrn Weniger, unserem Bauleiter, getroffen haben. Heute wurde auf dem Grundstück der genaue Platz abgesteckt, wo das Haus endgültig stehen soll.

Und kaum starten wir mit dem "Bauen" gibts das erste Mal Unstimmigkeiten. Wir waren immer davon ausgegangen, dass der Platz rechts neben dem Haus breiter sei, so dass wir auch einen Doppelcarport planen könnten. Dabei hatten wir gedacht, dass das Baufenster nach links zur Straße "nur" einen Abstand von drei Metern erfordern würde. Das hätte rechts (wo der Carport neben dem des Nachbarn stehen soll) einen Abstand zum Nachbarn und damit Platz für den Carport von über fünf Metern bedeutet.

Aber nein, nach rechts war das Haus nur mit einem Abstand von 3,84 m gesteckt. Als wir noch auf der Baustelle standen, machten wir uns schon Gedanken, ob man nicht auf kurzem Dienstweg mit dem Bauamt das Ganze entgegen der Baugenehmigung "verschieben" könnte.

 

Als wir dann wieder zuhause waren, rief Herr Weniger an und teilte uns den Grund mit, warum das Haus knapper am Nachbarn (die 3,84 m) stehen würde: Das Baufenster (Baugrenze) nach links schreibt einen Mindestabstand von fünf Metern vor. Rechnet man dann noch das Haus von rund 11 Metern Breite dazu, bleiben halt nur die 3,84 m.

 

Nun gut, dann müssen wir das halt schlucken und den Carport anders planen. Steht ja eh erst für 2012 an.

sieht wichtig aus, oder?

Ebenfalls beim Termin mit dabei war der Tiefbauer, mit dem wir u.a. die Höhe der OKFF (tolle Abkürzung, oder? Heißt: Oberkante Fertig Fußboden) besprochen haben.

 

Bleibt erst einmal zu hoffen, dass er beim Ausschachten nicht doch deutlich schlechteren Boden vorfindet, als im Bodengutachten bestimmt. Schließlich weiß keiner, wie es zwischen den Bohrungen aussieht.

 

Wir gehen aber optimistisch an die Sache heran.

 

Die positive Nachricht lautet: Dadurch, dass wir das abgesteckte Maß so nehmen (müssen), kann der Tiefbauer Anfang nächster Woche loslegen.

Hier zeigt sich scheinbar, dass es echt von Vorteil ist, dass Nissen Massivhaus in diesem Baugebiet gleich mehrere Häuser baut.

 

Wir sind gespannt und halten euch auf dem Laufenden.

19.05.2011

 

Die Anschlüsse für den Baustrom / Bauwasser sind fertig und warten auf Ihre Nutzung.

 

Heute ist das Angebot vom Sanitärbetrieb per Mail gekommen. Wir waren vor unserem Urlaub dort und haben noch einmal ein paar Erweiterungs- / Veränderungswünsche besprochen.

So soll in der Dusche des Badezimmers im OG keine Duschstange an die Wand, sondern sowohl die Armatur, als auch das Rohr nach oben zum Duschkopf (Regendusche) unter Putz verlegt werden.

Für die große Badewanne (siehe April) haben wir uns schon entschieden. Aber auch diese Armatur soll unter Putz gelegt werden. Dazu ist es aber auch nötig, den Zulauf des Wassers über den Wannenüberlauf zu regeln, da wir zwischen Badewanne und Seitenwand noch eine Abmauerung haben wollen. Dann wäre für eine Aufputzarmatur der "Weg" von Armatur zum Badewannenrand zu groß.

Für oder gegen den Standardwaschtisch haben wir uns noch nicht entschieden. Ich denke, das werden wir bis zuletzt rauszögern, wenn wir sehen, wie es um das Budget bestellt ist.

Es bleibt übrigens dabei: Die "Popodusche" (siehe April) ist ein "no go"!!! ;-)

 

Was den Carport betrifft, haben wir schon eine Lösung gefunden. Wird aber dann etwas teurer und damit sicher erst 2012/2013.

24.05.2011 - Tag 1 der Bauzeit

 

Diesen Tag werden wir uns wohl rot im Kalender anstreichen. Endlich geht es los bei uns. Aber leider nicht so, wie wir uns das erhofft hatten...

 

08:00 Uhr - ich komme gerade vom Brötchen holen und dachte mir, ich könnte ja mal auf dem Rückweg bei der Baustelle vorbei fahren und schauen, ob der Bagger denn schon angekommen ist.

 

08:02 Uhr - Anruf unseres Bauleiters: Der Baggerführer hätte schon angefangen und es sähe so aus, als ob wir deutlich tiefer den Boden austauschen müssten. Das war zwar zu befürchten, war ja bei den Nachbarn schließlich auch so. Trotzdem hatten wir auf ein "Wunder" gehofft.

 

08:05 Uhr - Ankunft auf der Baustelle und erstes Gespräch mit dem Baggerführer. Nicht nur, dass ich das wirklich tiefe erste Loch sehe... nein, er teilt mir auch mit, dass er beim Ausschachten eine alte Drainageleitung gefunden hat und da läuft nun eine gehörige Menge Wasser in die Grube. Über das Ausmaß und die Folgen war zu diesem Zeitpunkt nur zu spekulieren. Wie das aussah, kann man auf dem großen Bild sehen. Nun gut, erstmal weiter Ausschachten und dann weitersehen.

 

10:09 Uhr - nochmal kurzer Besuch auf der Baustelle. Mittlerweile weiter gegraben. Auf dem kleinen Bild (leider mit Handy aufgenommen) kann man erahnen, wie das Wasser rausläuft (ca. 3-5 Liter pro Minute).

Mit Galgenhumor könnte man sagen, hätten wir mal mit Pool geplant...

Plan: Weiter ausschachten und mit der Pumpe alles Wasser erstmal raus. Und dann morgen sehen, welche Optionen es gibt. Im schlimmsten Fall einen Schacht setzen und Anschluss an das Entwässerungsnetz.

das Wasser rinnt nur noch

16:10 Uhr - der erste ereignisreiche Tag auf der Baustelle, wer will es uns verdenken, dass wir ein weiteres Mal schauen, wie es um unseren Teich bestellt ist...

 

... und siehe da, der Wasserschwall hat deutlich nachgelassen. Es rinnt nur noch aus dem Rohr. Vielleicht bleiben uns ja hier doch schmerzhafte Extrakosten erspart. Mal sehen, was der Bauleiter morgen dazu sagt.

Ich als Laie würde das ja einfach zu machen...

 

Bleibt dann nur abzuwarten, wieviel Erdreich nun ausgetauscht werden muss.

Wenn das mit dem Wasser wirklich so gut bleibt, könnte morgen sogar der Kies schon eingebracht werden.

 

Weitere Bilder gibt es unter "Fotos".

25.05.2011

 

08:00 Uhr morgens auf der Baustelle. Über Nacht hat das Wasser kein Einsehen gehabt und lief weiter, schwer zu schätzen, wie viel da zusammen kam.

Leider aber so viel, dass man nicht drüber wegsehen könnte.

 

Nach kurzer Diskussion mit Bauleiter und Tiefbauer haben wir uns auf eine rund 50 cm dicke Schicht Filterkies geeinigt, die beiden Drainagen werden mittels Verbindungsrohr wieder hergestellt. Darüber ein Vlies, damit die Kiesschicht nicht vollsandet.

 

Dann soll morgen schon verfüllt werden.

 

Vorher führt unser Bauleiter noch ein Gespräch vor Ort mit dem Bodengutachter, denn es ist unerklärlich, wie es zwischen Gutachten und Baugrube solch gravierende Unterschiede geben kann.

 

Mal sehen, wie es hier weiter geht. Alles weitere (auch aktuelle Fotos) morgen...

26.05.2011

 

Heute waren wir nur kurz auf der Baustelle. Zufällig zur gleichen Zeit wie Bauleiter und zwei Bodengutachter.

Die drei sind quer über den Kies maschiert (das Vlies lag aber an den meisten Stellen schon) und haben sich verschiedene Stellen angeschaut.

Danach habe ich noch meinen (nicht wirklich fachmännischen, aber kritischen) Ton von mir gegeben.

 

Zu welchem Ergebnis diese Begehung nun führt, wissen wir noch nicht. Wir sind aber gespannt.

 

Ansonsten war der Tag nicht sooo ereignisreich - muss auch nicht jeder Tag so sein, wie die letzten zwei. Die Grube ist mittlerweile verfüllt und fast so weit, dass am Montag / Dienstag die Bodenplatte an die Reihe kommt. Wir hoffen, wenigstens DAS klappt ohne Probleme.

weiterlesen im Juni 2011